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Positiv Denken – kann man das erlernen?

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    Wusstest du schon, dass das Gehirn dazu neigt sich viel besser an negative Dinge zu erinnern als an positive? Dabei ist positiv denken die Denkweise, die uns im Leben weiterbringt. Trotzdem verschwenden wir im Alltag unglaublich viel Zeit damit uns über Sachen aufzuregen und uns wegen Fehlern fertig zu machen. Dadurch kann es tatsächlich passieren, dass der Fokus auf das Negative dich so sehr beeinflusst, dass du kaum Erfolge oder das Gefühl von Anerkennung erlebst. Obwohl sie da sind! Und das führt dazu, dass du extrem gereizt und mürrisch bist!

    Was für einen Unterschied macht es?

    Manche denken sich jetzt vielleicht, dass sie doch einfach nur realistisch sind, wenn sie negativ denken. Aber es ist wichtig zu verstehen, dass positiv denken nicht heißt, dass die ganze Welt durch eine rosa rote Brille gesehen wird. Nein, es bedeutet nur, dass man in der Lage ist, auch vor allem den kleinen Dingen im Leben Beachtung und Bedeutung zu schenken. Dass du deine Fehler nicht überbewertest und deine Erfolge nicht unterschätzt. Denn wenn du sehr negativ denkst, dass du beispielsweise etwas sowieso nicht schaffst, kann es deine Leistung und dein Auftreten so beeinflussen, dass das tatsächlich eintritt. Obwohl du vielleicht das Potential dafür gehabt hättest. Positives Denken kann dir helfen dieses Potenzial auszuschöpfen. Denn du kannst mit einer positiven Herangehensweise und Selbstvertrauen so viel erreichen. Wer soll an dich glauben, wenn nicht in erster Linie du an dich selbst?

    Worum geht es bei negativen Gedanken? Meist um Sachen die in der Vergangenheit liegen und eh nicht geändert werden können. Oder Dinge die in der Zukunft vielleicht passieren könnten, aber eh noch nicht feststehen. Klar sollte man immer reflektieren und aus Fehlern lernen. Aber ewig zu grübeln bringt leider gar nichts. Wir können nicht zurück in die Vergangenheit. Wir können nicht in die Zukunft blicken. Was machen wir also? Wir verschwenden unsere Zeit im Hier und Jetzt darüber nachzudenken. Genau in der einzigen Zeit in der es uns möglich wäre Dinge zu verändern und aktiv etwas zu machen. Stopp! Nutze deine Gegenwart lieber für die Dinge, die dir im Leben wirklich weiterhelfen. Was kannst du JETZT machen, um deinen Zielen näher zu kommen? Was würde dir JETZT Freude bereiten? Was kannst du JETZT tun, wofür dein älteres/zukünftiges Ich dankbar wäre? Tue es!

    Positiv Denken - kann man das erlernen?

    Positiv Denken – Meine Tipps:

    1. Ich weiß, dass das immer sehr komisch klingt. Aber es hilft unglaublich viel sich jeden Morgen oder Abend ein paar Minuten Zeit zu nehmen sich drei Dinge aufzuschreiben, die man vom Tag als positiv empfindet. Nachdem ich mir meinen Tag nochmal gut angeschaut habe, schreibe ich gerne abends drei Punkte auf, die ich toll fand. Das viel mir anfangs schwer, weil ich es gar nicht gewohnt war mich auf das Positive im Leben zu konzentrieren. Denn ich denke abends eher über die Sachen nach die ich noch machen muss oder Sachen die ich gerne anderes gemacht hätte im Leben. Manchmal dachte ich dann sogar, dass mir spontan nichts Positives einfällt. Aber wenn man genau nachdenkt und hinschaut, gibt es immer etwas. Und wenn es nur das schnurren meiner Katze war, ein leckeres Essen oder die warme Sonne. Man wird übrigens auch immer besser, wenn man es übt und das überträgt sich dann auch auf den Alltag. Deine Denkweise verändert sich langsam und wenn du offen für positive Erfahrungen bist und das signalisierst, in dem du dein Fokus auf das positive Denken legst, werden dir auch immer mehr positive Situationen begegnen.
      Wer Schwierigkeiten hat sich Gewohnheiten anzueignen, dem kann ich nur einen Wecker empfehlen. Ich benutze übrigens ein englisches Gratitude Journal von Kikki-k, aber natürlich gibt es das Dankbarkeitstagebuch auch in deutscher Sprache.
    2. Die Erweiterung, das 6-Minuten Tagebuch, begleitet einen nochmal stärker auf dem Weg des positiven Denkens. Oft denkt man sich, ach man, wenn ich das und das hätte oder wenn das und das passieren würde, dann wäre ich viel glücklicher. Das Tagebuch hilft dir deinen Weg zu finden, unabhängig von äußeren Umständen. Und dein persönliches Glück oder den Zustand der Zufriedenheit zu erreichen. Das Konzept ist, dass die Kraft in dir liegt und du dir selbst zum Glück verhelfen kannst. Sie ist da! Man muss sie nur durch die richtige Einstellung und das richtige Denkmuster herausholen und sozusagen aktivieren.

      Positiv Denken - kann man das erlernen?

    3.  In letzter Zeit höre ich echt gerne Podcasts zu dem Thema Dankbarkeit, Achtsamkeit und positives Denken. Das inspiriert mich total und ich finde es echt spannend das Wissen von anderen aufzusaugen. Vor allem, wenn sie dann auch noch Erfahrungen teilen, die mich im Leben weiterbringen. Wo ich denke, dass es echt schade ist, dass man nichts von all dem in der Schule lernt!
      Ich höre zum Beispiel gerne Happy, Holy & Confident dein Podcast fürs Herz und den Verstand oder Gratitude daily – Dein Podcast für mehr Lebensfreude, Bewusstsein und Gelassenheit. Es gibt so viele tolle Leute auf Spotify und es ist unglaublich praktisch, da man sich die Podcasts überall anhören kann. Vor allem wenn ich von A nach B kommen oder aufräumen muss, lasse ich sie gerne laufen.

    Positiv denken ist nicht schwer. Was schwer ist, ist den Fokus zu verschieben, wenn man sein ganzes Leben damit verbracht hat, das negative Denken zu fördern und sich mehr darauf zu konzentrieren. Zum Beispiel, weil man zu viel Druck verspürt oder zu viel Stress erlebt hat und nicht wusste wie man damit umgehen soll. Aber positiv Denken kann man wieder erlernen, man muss nur üben und dran bleiben!

    Das war erstmal der erste Teil zu dem Thema. Wie findet ihr das Ganze rund ums positive Denken? Lasst es mich gerne wissen!

    Love, Kisu&Mai

    Tags : AchtsamkeitDankbarkeitpositiv Denken
      Mai

      The author Mai

      6 Kommentare

      1. Kann das wirklich nur so unterschreiben! War bis vor ein paar Jahren auch ein unheimlich negativer Mensch und hab das mit genau diesem Spruch „Ich bin halt realistisch“ begründet. Unter anderem ein Freudetagebuch (ungefähr das aus Punkt eins, nur schriftlich) und Achtsamkeitstraining haben mir geholfen positiver zu werden.
        Was mir persönlich auch geholfen hat war mir realistische (!) Ziele zu setzen. Also anstatt „Ach hätte ich nur dies oder das.. dann wär alles besser“ setzte ich mir Ziele, die mich motivieren und die Denkweise komplett verändert.

        1. Das freut mich so sehr, dass du es geschafft hast! Das Leben lebt sich besser so oder? 💕
          Wow deine Tipps sind echt toll und hilfreich! Ich versuche das auch umzusetzen 🙂

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